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Politik | aus FALTER 14/01 vom 04.04.2001

Mit zwei mickrigen Fähnchen besetzten Greenpeace-Leute vergangene Woche einen Tisch in einem Innenstadt-Lokal einer japanischen Fast-Food-Kette und protestierten so gegen den Verkauf von Zuchtshrimps. Obwohl die Umweltschützer Reis, Nudeln und Sojasprossen orderten, holte der Besitzer die Polizei. Binnen weniger Minuten rückte gleich eine Wega-Sondereinheit an und holte die Shrimps-Verweigerer aus dem Lokal. Der Grund? "Verstoß gegen das Versammlungsgesetz!" Die Organisatoren des Protestessens, die mit ihrer Aktion auf die Abholzung von Mangrovenwäldern zugunsten von Zucht-Teichen aufmerksam machen wollten, haben angekündigt, ihr "Sit-in" demnächst zu wiederholen.


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