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Internet. Uralt-Games werden mithilfe spezieller Software künstlich am Leben erhalten. Über Pac-Man, Super Mario, Sonic the Hedgehog und deren schlechte Übersetzung.

Medien | Hannes Stieger | aus FALTER 14/01 vom 04.04.2001

Mit Pac-Man hat sie erst so richtig begonnen, die Zeit der Spielhallenerfolge, Vorläufer des Spielkonsolen-Booms. Pixelige Grafik, monotoner Sound, aber enormer Spielspaß. Tatsachen, die Fans heute noch zu schätzen wissen. Mithilfe spezieller Software erleben die Uralt-Games jetzt eine Renaissance - nicht zuletzt aufgrund erbärmlich schlechter Übersetzungen. Doch dazu später.

1981 kommt Pac-Man in die Spielhallen und löst ein bisher nie da gewesenes Spielefieber aus. In Japan werden die Münzen knapp - beinahe alle stecken in Pac-Man-Automaten. Pac-Man wurde, im Nachhinein betrachtet, das erfolgreichste münzbetriebene Spielekonzept aller Zeiten - mehr als 100.000 Automaten wurden aufgestellt, eine Milliarde Spiele gespielt. Dennoch hat das Spiel bis dato nichts von seinem Reiz verloren. Erst 1999 gelang dem kalifornischen Fan Billy Mitchell der erste "perfekte" Durchlauf. Nach sechs Stunden war das Spiel bei 3,333.360 Punkten zu Ende - mit einem einzigen "Pac-Man" und der Einbeziehung


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