Die fetten Jahre/Deutscher Hiphop: Was man hören kann und muss

Gerhard Stöger | Kultur | aus FALTER 14/01 vom 04.04.2001

Die wichtigsten Alben Absolute Beginner: Bambule (Buback/Universal, 1998) Zehn Jahre Style-Forschung, gegossen in zwölf grandiose Tracks. Unglaublich geschmeidig und im Prinzip bis heute unübertroffen. Auch cool: das nachgeschobene Remixalbum "Bambule Boombule".

Advanced Chemistry: Fremd im eigenen Land (MZEE, 1992) Erste ernsthafte deutschsprachige HipHop-Veröffentlichung jenseits spaßkulturellen Sprechgesangs, gilt heute als Meilenstein und Klassiker. Die mittlerweile vergriffene Vinyl-Maxi war seinerzeit mit zwei Stücken wichtiger als es zehn LPs heute sind.

DJ Tomekk: Return of HipHop (Fila/BMG, 2001) Der Berliner DJ Tomekk bastelt Tracks, zu denen selbst das gestrenge Formatradio Ö3 nicht Nein sagt, und kauft sich dazu die Vokals von US-Rap-Stars. Perfekt, aber auch etwas langweilig.

D-Flame: Basstard (Eimsbush/Universal, 2000) Frankfurt trifft Hamburg und HipHop besucht die Dancehall. Funktioniert bestens. Die Flamme liefert bei allem Hardcore-Gestus

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