Der Kühlschrank lebt

Haushalt. Der Eiskasten wird in Zukunft nicht nur Lebensmittel kühlen, sondern einkaufen, im Internet surfen und mit anderen Haushaltsgeräten plaudern.

Stadtleben | Nina Horaczek | aus FALTER 14/01 vom 04.04.2001

Er erfüllt alle Kriterien, die man sich von einem idealen Lebensabschnittspartner erwartet: Er spricht mit einem, merkt sich alles, ist immer informiert, hilft bei der Essensauswahl, und wenn die Milch ausgeht, besorgt er eine neue Packung. Nur kochen kann er nicht.

"Screenfridge", der von Electrolux entwickelte Prototyp des Kühlschranks für das 21. Jahrhundert, sieht aus wie ein normales Kühlgerät, kann aber viel mehr: Der außen eingebaute Flatscreen ist ständig online und informiert via E-Mail oder SMS darüber, was noch eingekauft werden muss. Während der Arbeitszeit kann man über das Internet in den Kühlschrank surfen, sich ein Menü zusammenstellen lassen und die zusätzlich erforderlichen Lebensmittel vom Kühlschrank im Online-Supermarkt bestellen lassen. Während man das Essen zubereitet, kann man den Flatscreen auf dem Kühlschrank als Fernseher, Internet-Surfstation oder als Web-Telefon benützen.

Besonders klug ist aber, dass das Gerät nicht nur mit dem Besitzer, sondern


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