Exklusive Langohren

Ostern. Es muss nicht immer der lila oder Goldhase sein. Neben den handelsüblichen Produkten gibt es noch eine Reihe kleiner, feiner Naschereien für Ostern.

Stadtleben | Nina Horaczek | aus FALTER 14/01 vom 04.04.2001

Meister Lampe, im Jahr 751 von Papst Zacharias als leibhaftiges Symbol für Unzucht und unnatürliche Geschlechtslust vom christlichen Ostertisch verbannt, hat sich den Ostertisch über die Jahrhunderte wieder zurückerobert und ist auch dieses Jahr Hauptattraktion des Osterfestes. Aber Hase ist nicht gleich Hase, wie man bei einem Besuch in den Wiener Confiserien und Schokotheken rasch bemerkt: Da gibt es nicht nur ein paar Exemplare, sondern über hundert verschiedene Arten und Formen des Nagetiers zu kaufen. Neben den üblichen, lieblos von der Maschine in die Hasenform gespritzten und dann mit Stanniol überzogenen Fabrikshasen findet man im Einzelhandel nicht nur handgegossene Feld-, Klopfer- (mit Stehohren) und Langohrhasen, sondern auch händisch produzierte Schoko-Korbhennen und -Enten, die zusätzlich auch noch handstannioliert werden. Manche dieser exklusiven Schokotiere, die je nach Größe zwischen öS 30,- und öS 65,- kosten, werden sogar noch "geschminkt": Mund und Augen


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