Wien mitten in London/Damien Whitmore: "Eine neue Art von Britishness"

Kultur | Interview: Matthias Dusini | aus FALTER 15/01 vom 11.04.2001

Die Tate Modern, jüngstes von insgesamt vier Tate-Museen, zog in den ersten zehn Monaten nach der Eröffnung über vier Millionen Besucher an. Über Ursachen und Hintergründe des Erfolgs sprach der Falter mit Damien Whitmore, dem "Head of Communications" der Tate Gallery.

Falter: Die Tate Modern ist schon als Gebäude sehr eindrucksvoll. Was ist Ihre Designphilosophie?

Damien Whitmore: Da wir ein Museum für bildende Kunst sind, ist die Gesamtgestaltung sehr wichtig. Viele Menschen kommen in die Tate Modern, um das Gebäude zu sehen, das selbst ein wunderbares Stück von recyceltem Design ist. Hier fühlen sich die Leute wohl und können sich entspannen. Das Museum artikuliert eine Art Tate-ness, es ist in sich selbst eine Ikone.

Kritiker dieser neuen Art von Museum sagen, dass die Kunst in so viel schöner Hülle untergeht.

Kunstmuseen waren immer in wunderschönen Gebäuden untergebracht. Das geschieht nun auch mit Gegenwartskunst. In den ersten drei Jahren geht es Museen immer ausgesprochen


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