Wenn ich einmal reich wär

Shop. Seit zwei Wochen hat Wien sein erstes "Boffi"- Studio. Dort gibt es edle Küchen und Bäder, allerdings zu Preisen eines Mittelklassewagens.

Stadtleben | Thomas Prlic | aus FALTER 15/01 vom 11.04.2001

Die Kundin traut sich gar nicht mehr herein. Schließlich hat das "Boffi Studio Wollner" am Parkring schon seit einer Stunde geschlossen. Für die Chefin kein Problem: "Schauen Sie sich ruhig um, ich bin sowieso länger da", bittet Cristina Wollner die erstaunte Frau herein.

Auch sonst haben potenzielle Kunden in der ersten Wiener Filiale der italienischen Designküchen-Firma alle Zeit der Welt. Denn: "Nichts ist schlimmer als eine hudriwudri eingebaute Küche", umschreibt Wollner ihr Credo. Ausführliche Beratungsgespräche sind deshalb die Regel. Die Anzahl an anwesenden Kunden überschreitet auch nur selten die der Angestellten: Erlesene Küchen bedingen einen erlesenen Kundenkreis.

Vor dreißig Jahren ließ Boffi seine erste Küche vom italienischen Designer Luigi Massoni planen. In leicht adaptierter Form ist "Xila", das Boffi-Urmodell, heute noch im Angebot. "Der Vorteil bei Boffi ist, dass man über viele Jahre mit den gleichen Architekten und Designern zusammenarbeitet", erklärt


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