Fliegender Esel

Sport. Der Kampftanz Capoeira erfährt durch drei junge Meister aus Brasilien frischen Schwung und neue Impulse.

Stadtleben | Wolfgang Paterno | aus FALTER 15/01 vom 11.04.2001

Mula", der Esel, und "Gargula", das Monster, stehen sich gegenüber und versuchen mit penibel ausgetüftelten Bewegungen, den jeweils anderen zu Fall zu bringen. Die beiden verknäueln sich und springen dann wieder wie Gummibälle durch die Luft. Sieger gibt es keinen, bei diesem sportlichen Wettkampf gibt es nur Gewinner. Der Esel fliegt durch die Luft, das Ungetüm springt hinterher.

Freitagabend, Kaiserstraße 10, 7. Bezirk: Isnaldo Carvalho, 30, und Joao Reginaldo De Melo, 27, zeigen ihren rund zwanzig Schülern, was Capoeira, der brasilianische Kampftanz, in Vollendung ist.

Drei junge Brasilianer bringen nun im Verein "Meia Lua Inteira Vienna" frischen Schwung in die Capoeira-Szene, die seit zehn Jahren auch in Wien heimisch ist: Carvalho mit - wie bei Capoeira üblich - Künstlernamen "Mula" (deutsch: Esel), De Melo ("Gargula", eine Art Monster) und Carlos Vasconselos, 30, alias "Moroco", der heute abend fehlt, dürfen sich, je nach Ausbildungsgrad, "Instrutor", "Contra-Mestre" und


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