Vor 20 Jahren im Falter

... Studentenproteste an den Wiener Universitäten.

Vorwort | aus FALTER 16/01 vom 18.04.2001

Die Studiensituation eines großen Teiles der österreichischen Studenten ist seit Jahren gekennzeichnet durch stärker werdenden Leistungsdruck, Steigerungen der Prüfungshäufigkeit, Verschulung des Studienbetriebes, Raumnot usw. Diese Tendenzen werden begleitet von einer langsamen, aber stetigen Verengung des Arbeitsmarktes für Akademiker sowie der permanenten Verschlechterung der materiellen Lebenssituation. Die sozialdemokratische Bildungspolitik, angetreten mit dem Anspruch "Mehr Bildung für alle", kann vielleicht für sich reklamieren, die feudalen Hierarchien der Hochschulen aufgeweicht und die expansiven Universitäten administrierbarer gemacht zu haben. Von der Demokratie, die nach Meinung des Wissenschaftsministeriums jetzt nach Einführung des UOG herrschen müsste, kann keine Rede sein.

Der Widerstand gegen diese Zustände ist stärker geworden. Einige Studentengruppen und -vertretungen haben das "Wr. Komitee gegen Studienverschärfung" gegründet. Dieses Komitee führte nun


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