Von Triest nach Rijeka

Neues Lokal. Ivo Surlina-Poropat präsentiert im Sopile die äußerst vielfältig inspirierte Küche des istrischen Archipels.

Stadtleben | Florian Holzer | aus FALTER 16/01 vom 18.04.2001

Eher monarchistisch veranlagten Gemütern fällt beim Gedanken an Istrien der ehemalige k.u.k. Kriegshafen in Pula ein, die mehr sentimental geprägten erinnern sich vielleicht, dass man Istrien mit echt schon sehr altersschwachen Autos sowohl erreichen als auch dort dann mit relativ wenig Geld auskommen konnte. Und was diesen dreieckigen Vorsprung in die Adria noch so auszeichnet, ist seine historisch bedingte, höchst fruchtbare Küchenmischung aus venezianischem, alt-österreichischem, kroatischem und slowenisch-karinthischem Rezeptgut.

Ivo Surlina-Poropat kommt aus der Nähe von Rijeka, bekochte dreizehn Jahre lang die Küche des Edel-Italieners La Ninfea und machte sich bei Restaurantkritikern nicht nur beliebt, da er Beurteilungen, die ihn nicht als den Besten auswiesen, persönlich nahm. Seit einem Monat hat er jetzt ein eigenes Lokal, eine ehemalige Pizzeria, die mit bescheidenen Mitteln zu einem wunderschön schlichten Restaurant umgestaltet wurde: Im "Sopile" fehlt jede Art von


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