Liebe Leserin, lieber Leser!

Vorwort | Klaus Nüchtern | aus FALTER 17/01 vom 25.04.2001

Zweisamkeit ist ein Zustand, den die meisten Menschen zumindest temporär anstreben. Dieses Thema wird nicht nur in Literatur, Film, Funk, Fernsehen und in Wolfgang Kraliceks Sexkolumne verhandelt, es ist omnipräsent. Erst recht im Internet. Nina Horaczek und Klaus Stimeder wollten es genauer wissen und brachten ihr erotisches Kapital eine Woche lang an den Single-Börsen zum Einsatz. Das Ergebnis war nie-der-schmet-ternd. Jedenfalls für Stimeder. Rückmeldungen: null. Dabei sieht der Mann tadellos aus (ist ja auch Oberösterreicher!), schlägt eine flotte Taste und kann mit verbundenen Augen einen Truthahn filetieren! In die weibliche Form gesetzt, lässt sich das alles (bis auf das mit Oberösterreich) auch von Nina Horaczek behaupten, aber die hatte mit einer Quote von 300 ("Affäre") zu 90 ("Feste Beziehung") ohnehin keinen Grund zur Klage. Also lässt das Ergebnis nur einen Schluss zu: Das Internet ist ein heterosexueller Mann!

Nicht nur aus männlichen Heteros besteht die neue Wiener


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