Vor 20 Jahren im Falter

... berichtete Nadia Trallori über die Gründung des "Zentrums für Frauenforschung".

Vorwort | aus FALTER 17/01 vom 25.04.2001

Immer mehr Projekte, Forschungsarbeiten, Seminare beschäftigen sich mit der Situation der Frau in unserer Gesellschaft.Immer mehr Frauen interessieren sich dafür, ihre eigene Geschichte aufzuarbeiten, sich mit spezifischen Frauenthemen auseinander zu setzen - sei das nun die ökonomische Benachteiligung der Frau, ihre Sexualität oder ihre Rolle als Hausfrau und Mutter.

Bisher war es so, dass die meisten Frauen sehr isoliert vor sich hin arbeiten. Keine wusste von der anderen, womit sie sich beschäftigte, gegenseitige Unterstützung war so nur schwer möglich.

Aus diesem Grund haben wir das "Zentrum für Frauenforschung" gegründet. Einerseits wollen wir dort ein Dokumentationsarchiv anlegen, in dem alle wichtigen Zeitungsartikel über die Lage der Frau gesammelt sind. Außerdem möchten wir eine Sammlung von Seminararbeiten, Dissertationen, Untersuchungen anlegen. Drittens denken wir uns, dass durch dieses Zentrum die Frauen untereinander Kontakt bekommen, über ihre Arbeit diskutieren können und Informationen austauschen, damit sie nicht etwas aufarbeiten, was schon jemand vor ihnen oder gleichzeitig macht.

Langsam können wir auch eine Bibliothek einrichten, sodass Frauen nicht auf verschiedenen Instituten und verschiedenen Bibliotheken nach Literatur suchen müssen.

Im Moment sind wir dabei, eine Bibliographie über alle österreichischen Arbeiten zum Thema Frau zusammenzustellen.

Unsere Bitte: Wenn jemand zu einem Frauenthema arbeitet oder gearbeitet hat, schickt uns bitte die Arbeiten oder informiert uns zumindest, worüber ihr arbeitet.


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