"Parkpickerl ausdehnen"

Verkehr. Der designierte Planungs- und Verkehrsstadtrat Rudolf Schicker über Parkpickerl und Zentralbahnhof, seine Wurzeln im Gemeindebau und seinen Exnachbarn Staberl.

Politik | Gerald John | aus FALTER 17/01 vom 25.04.2001

Ein Unterschied zum Vorgänger ist offensichtlich: "Ich trage keine Krawatte zum Umdrehen", lacht Rudolf Schicker in Anspielung auf Fritz Svihaleks legendären Binder mit der nackten Frau auf der Rückseite (siehe Seite 10). Von seinem anderen Vorgänger, Bernhard Görg, unterscheidet ihn wiederum der Arbeitsplatz. Der designierte Planungs- und Verkehrsstadtrat sitzt vorläufig in einem Kammerl, das kaum größer als Görgs Schreibtisch ist. Obwohl noch nicht offiziell in Amt und Würden, gibt der studierte Raumplaner Schicker bereitwillig Interviews: "Wenn ich in den Medien schon als kompetent gelte, möchte ich das auch beweisen."

Falter: Herr Schicker, was sagt Ihnen der Satz "Wien darf nicht Peking werden"?

Herr Schicker: Das ist etwas gegen die Radlfahrer, nehme ich an.

Stimmt. Wissen Sie, wer ihn gesagt hat?

Nein.

Ihr Vorgänger Fritz Svihalek. Schließen Sie sich diesem Motto an?

Wien kann gar nicht Peking werden. Die vielen Autos kann man nicht wegleugnen und schon gar nicht beseitigen.


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