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Theater. In der "spielbar" des Volkstheaters wird untersucht, wie spielbar die "Falter"-Dramolette von Antonio Fian sind.

Kultur | Wolfgang Kralicek | aus FALTER 17/01 vom 25.04.2001

Es kommt eher selten vor, dass in einer Zeitung Theaterstücke rezensiert werden, die im selben Blatt erstveröffentlicht wurden: Seit 15 Jahren verfasst der in Wien lebende Kärntner Schriftsteller und Essayist Antonio Fian mit schöner Unregelmäßigkeit kurze Dramen, die in Zeitungen oder Zeitschriften veröffentlicht werden; die überwiegende Mehrzahl der mittlerweile rund 90 Fian-Dramolette ist zuerst im Falter erschienen. Abgesehen von einigen längeren Stücken, die vom Kulturverein Perchtoldsdorfer Kreis mit teilweise großem Erfolg uraufgeführt wurden ("Peymann", "Alarm" u.a.), handelt es sich bei den Fian-Dramoletten um Lesedramen, in denen die szenische Form zunächst hauptsächlich einen praktikablen Rahmen für die Textmontagen des Autors darstellt. Auch der Umstand, dass die meisten Dramolette aus aktuellem Anlass geschrieben wurden, ließ eine Aufführung problematisch erscheinen.

Das Volkstheater wollte es trotzdem wissen: Mit vier der besten Kräfte des Hauses hat Regisseur


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