Stadtrand: Endlich baggern!

Stadtleben | aus FALTER 17/01 vom 25.04.2001

König Kralicek kümmert sich links oben um die handfesteren Details, um alles Wissenswerte von A-Z. Die Detailverliebtheit in Ehren, doch jetzt, wo der Frühling langsam, aber sicher daherrollt, muss dem Großen und Ganzen nachdrücklich das Wort geredet werden. Ganz Wien befindet sich im Ausnahmezustand!

Ganz Wien ist frühlingshaft bedingt ein närrisches Tollhaus. Der Frühling, groß und ganz betrachtet: Man kann dem Wachsen und Austreiben der Stadtpflanzen förmlich zusehen, lugte gestern noch ein zarter Trieb aus der fruchtbaren Erde, steht heute schon ein mächtiger Baum da! Wie frühlingshaft durchlüftet sind die Straßen! Goethe, ein Großer und Ganzer, hat, wie immer, wieder mal Recht: das Schönste auf Erden? Antwort von Johann Wolfgang: lieben und geliebt werden. Ganz Wien ist jetzt endlich anders: Die Sonne scheint auf die Köpfe und Gliedmaßen herunter, Anbaggerhormone schwirren in der Luft, was man auch angreift (oder nur anschaut): Man elektrisiert sich. Was, hier ist zu viel Überschwang? Was, hier spricht ein Opfer des ersten Sonnenstichs? Im Gegenteil: Augen auf, Nase in den Wind - und verlässlich jede Woche bei König Kralicek die Auswirkungen und sonnigen Details nachlesen!

Wo. P.


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige