"Kochende Eier"/Interview: Ungebremste Fantasien

Stadtleben | Interview: Klaus Stimeder | aus FALTER 17/01 vom 25.04.2001

Mit ihrem Buch "Bussi, du weißt schon wohin ... Die schmutzige Wahrheit über Singlebörsen im Internet" legte das Autorenduo boo a poo vor kurzem das erste "Standardwerk" zur virtuellen Partnersuche vor. Das Buch besteht ausschließlich aus dem Abdruck von E-Mails, welche die Autoren als Antworten auf zuvor geschaltete gefakte Inserate in Singlebörsen erhielten, in denen sie sich als Frauen auf Partnersuche ausgaben. Die Autoren versichern, dass sämtliche Einträge anonymisiert wurden, die Inhalte des Buchs entsprächen jedoch der unzensurierten Realität. Auch der Name boo a poo entspricht dem Konzept der virtuellen Realitäten: Die Autoren wollen anonym bleiben.

Falter: Wie seid ihr auf die Idee zu eurem Buch gekommen?

Boo a poo: Das war eher zufällig. Vor ungefähr einem Jahr standen wir zur gleichen Zeit ohne Beziehung da, und da dachten wir uns, wir probieren es mal mit der Partnersuche im Internet. Das hat anfangs überhaupt nicht geklappt, kein Mensch hat sich auf unsere Inserate


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