"Keine Morak-Marotte"

Fernsehen. Seit Monaten sorgt das neue ORF-Gesetz für Aufregung. Der ORF und die Opposition fürchten um den Sender. Staatssekretär Morak, politisch zuständig, erklärt, warum er dem ORF seine öffentlich-rechtlichen Grenzen aufzeigen will.


Armin Thurnher
Medien | aus FALTER 18/01 vom 02.05.2001

Das ORF-Gesetz ist in der Begutachtungsphase. Es folgt der Empfehlung des so genannten Weisenrats und fordert pro Abend ein Qualitätsprogramm. Unterbrecherwerbung wird dem ORF weitgehendverboten, ebenso Kooperationen mit Printmedien. Der ORF wird eine Stiftung, neben dem ORF soll Platz für privates Fernsehen geschaffen werden. Nun tobt der öffentliche Kampf darüber, ob der ORF zugrunde reguliert oder auf ein legitimes Maß zurückgeschnitten wird.

Falter: Herr Staatssekretär, kennen Sie eigentlich jemanden außerhalb der ÖVP, der zufrieden ist mit dem Entwurf des ORF-Gesetzes?

Franz Morak: Ich glaube, es ist ein guter Entwurf zur rechten Zeit. In einer Zeit sehr großer Konzentrationen im Medienbereich ist das meiner Meinung nach eine qualifizierte Antwort auf die Situation in diesem Land. Und es ist vor allem eine Antwort auf die Frage nach dem Stellenwert des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in diesem Land. Gerade bei solchen heiklen Gesetzesmaterien ist das Wort "Zufriedenheit"

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