Hinter den Schmetterlingen

Neues Lokal. Die neu übernommene Kantine der Nationalbibliothek ist in vieler Hinsicht ein Beispiel dafür, wie mans machen kann.

Stadtleben | Florian Holzer | aus FALTER 18/01 vom 02.05.2001

Es kann durchaus vorkommen, dass man diesen einen speziellen Hof der Hofburg noch nie betreten hat, schließlich gabs dort ja auch nie etwas zu sehen. Noch wahrscheinlicher ist es, dass man in der Nationalbibliothek bis dahin noch nie etwas gegessen hat (immer vorausgesetzt, man hat seine bildungsbürgerliche Pflicht erfüllt und war überhaupt schon mal in der NB).

Hätte man aber können, denn die Bibliothek in der Hofburg besaß eine Kantine, die - so erzählt man - den schlimmsten Erwartungen zu ungefähr hundert Prozent entsprochen hätte. Anfang Jänner wurde sie von einer Catering-Firma namens Soho neu übernommen, öffentlich gemacht und von Renate Neuber neu gestaltet, was sich trotz bescheiden eingesetzter Mittel drastisch und positiv auswirkte: Tonangebend ist die mächtige Bar aus rotem Kunststoff, unterstützt von ein paar Designerlampen im Industrie-Design sowie einer riesigen Schiefertafel, auf der geschrieben steht, was es heute gibt. Frische Blumen und farbenfrohe Exponate


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