Ö-HA! /Studiengebühren: Glückskinder

Politik | Kathrin Siegl | aus FALTER 19/01 vom 09.05.2001

Die Studenten in Leoben haben es wieder einmal besser. Nicht nur, dass sie sich nicht um die Sitzplätze im Hörsaal raufen müssen. Und dass auf sie nach dem Abschluss nicht die Akademikerarbeitslosigkeit, sondern gut bezahlte Jobs warten. Nein, jetzt ersparen sich die Studenten an der Montanuni Leoben auch noch die Studiengebühren von 5000 Schilling pro Semester. Denn die Leobener haben das "Praxisscheck-Modell" entwickelt: Die Uni organisiert den Studenten Praktika in Unternehmen. Zusätzlich zum Gehalt gibt es für die Studenten dann noch einen Scheck über 5000 Schilling. Sollte die Anzahl der Schecks nicht für alle Studierenden reichen, werden die jungen Semester bevorzugt. "345 Schecks warten bereits auf die Studenten", sagt Rektor Wolfgang Pöhl: "Ab Herbst rechne ich mit 600."

Für alle anderen Studierenden heißt es ab Herbst: 5000 Schilling blechen - so viel kostet ein Semester Studieren in Zukunft.

Österreichischen und EWR-Staatsbürgern, also Studenten aus der EU, der Schweiz,


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