Fernsehen

Medien | Gerald John | aus FALTER 19/01 vom 09.05.2001

Es waren zwei von besonderer Seite (von der Kronenzeitung), die sich vergangene Woche im Ringturm trafen. "Das Wesentliche an Dir war, dass Du ein Einzelkind warst", erklärte Helmut Zilk seinem Gast Günther Nenning. "Das ist etwas Unnatürliches", meinte Nenning. Zilk, mit leuchtenden Augen: "Ich bin auch ein Einzelkind." Zusammengefunden haben die beiden Außergewöhnlichen in der Sendung "Lebenskünstler", jener ORF-Plauderstunde, in der es um die Lebensgeschichte des Moderators stets mindestens genauso viel geht, wie um jene des Gastes. Zilk: "Ein Thema, dass mich ein Leben lang beschäftigt hat: Es gibt Politiker, ich nehme an, dass Du sie im Auge gehabt, und ich habe sie auch im Visier gehabt (...), die haben de facto keinen Tag ihres Lebens, wie andere Menschen, ihren Lebensunterhalt mit ihrer Arbeit verdient." "Politik ist ja auch Arbeit", warf Nennig ein. "Die sollten mal kennnenlernen,wie es ist, wenn man es sich als Politiker nicht richten kann", konterte Politpensionist Zilk im Ringturm, wo ihm die Wiener Städtische Versicherung freundlicherweise auch ein Büro zur Verfügung stellt.Bestimmt wegen seines bürgerlichen Berufes.


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