Thun, Freund des Menschen

Neues Lokal. In ihrem neuen Mini-Restaurant versucht Sohyi Kim die Themenführerschaft hinsichtlich Thunfisch zu ergattern.


Florian Holzer

Stadtleben | aus FALTER 19/01 vom 09.05.2001

Bis vor kurzem war das "Kim kocht" ein Copy-Shop hinter der Volksoper, und Sohyi Kim leitete Kochkurse im Ottakringer Biosupermarkt und kümmerte sich darum, dass die Rathaus-Grünen während des Wahlkampfes was zu essen hatten. Bei einem früheren Projekt, dem "Yohm", wo sie das Thema Reis etwas futuristisch interpretierte, wurde sie von den Partnern hängen gelassen. Sohyi Kim lernte daraus und konzipierte ihr neues Lokal ohne Risikofaktoren: als winziges, überschaubares Einfrauunternehmen, für das sie von der Planung der Küche bis zum Design der Lampen aus Reispapier alles selber checkte, für das sie fast alle Saucen selber macht (vor allem die Chili-Sauce!), den Ingwer eigenhändig einlegt, die Tees nach eigenen Rezepten mischt. Den Thunfisch fängt sie zwar nicht selber, er wurde aber dennoch das Leitmotiv ihres Lokals, dreieinhalb bis vier Kilo vom roten Fisch gehen pro Tag weg.

Zum Beispiel in Form zweier Röllchen, die momentan als Gruß aus der Küche gereicht werden, demnächst

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