Presseschau

Medien | Eva Weissenberger | aus FALTER 20/01 vom 16.05.2001

"Das is ja überhaupt nimmer lustig", hat mein Kollege, der Kralicek, gsagt."Was?", hab ich gsagt. "Na der Joesi Prokopetz", hat der Kralicek gsagt. "Wieso, hast den unten im Cafe Salzgries troffen?", hab ich gsagt. "Nein", hat der Kralicek gsagt, "aber was der jetzt immer in der U-Bahn-Zeitung schreibt!" "Ja, war der denn jemals lustig, der Prokopetz?", hab ich gsagt. "Früher schon", hat der Kralicek gsagt. "Das Letzte, an was ich mich vom Prokopetz erinner', is' der Single mit dem Trick mit dem Hüftknick", hab ich gsagt: "Das war eher zum Heulen." "Nein, viel früher", hat der Kralicek gsagt: "Viel früher, da hat der Prokopetz den Text vom Hofa gschrieben." "Der Hofa vom Zwanzgerhaus, mit dem was der Ambros berühmt gworn is?", hab ich gsagt. "Genau der", hat der Kralicek gsagt. - Wenn Sie jetzt noch auf eine Schlußpointe warten, muß ich Sie enttäuschen. Das ist bei dieser Stilform nicht vorgesehen. Oder doch? Der Schlussgag am Montag in Joesi Prokopetz' Kolumne im U-Express: "Aber is doch net wahr!' hat der Herr Strnat, der Fleischhauer ums Eck, gsagt, i hab den ganzn Sex nie wirklich braucht!"


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