Welt im Zitat

Kultur | aus FALTER 20/01 vom 16.05.2001

Lebende sterben früher Obwohl uns Karl Farkas durch seine legendären Auftritte im ORF heute noch wie lebendig erscheint, ist er schon am 16. Mai 1971 verstorben.

Aus einer Presseaussendung des Jüdischen Museums.

Brahms und Rilke endlich vereint!

Abschied und Neubeginn, das Beendenkönnen von Lebensabschnitten, die vielen kleinen Tode in unseren Leben werden Thema eines Gesprächs mit Bert Hellinger sein. Davor ist die Komposition "...und mit Ende beginnt" zu hören, in welcher Wolfgang Danzmayr zu Bert Hellingers 75. Geburtstag Rilke und Brahms, die einander wahrscheinlich nur einmal (in Altaussee) kurz begegnet sind, mittels raffinierter Transkriptionstechniken vereint. Im Anschluss signieren B. Hellinger und W. Danzmayr die CD.

Aus dem Programm der "Goldegger Dialoge", die dieses Jahr "Neuen Wegen des Heils" gewidmet sind.

Scheinbar leicht lesbar Es gibt keinen einheitlichen Schlüssel zur piktorialen Meisterschaft Machatys, sie erschließt sich über eine scheinbar leicht lesbare Symbolik, deren Intertextualität aber erst künstlich geschaffen werden muss. Diese Künstlichkeit erweist sich schließlich als ebenso real wie die Begrifflichkeit, auf der sie beruht. (...) Wer durch das Portal, das sich dem Betrachter von Machatys Werk erschließt, geht, wird sich in einer faszinierenden Welt wiederfinden.

Diese reale Begrifflichkeit stammt aus dem Programm der Machaty-Retrospektive des Filmarchiv Austria.

Mordmotiv im Handgepäck Ruck um Ruck werden wahre Animositäten, Missgünste, Neide und Hasse des versammelten Kleinstadtgesindels ihrer Tünche entblößt. In bösartigen, karikierenden Szenen outen sich die bösen Liebenden rund um Mona als die wahren Opfer, jedes ein üppiges Mordmotiv im Handgepäck.

Rudolf John über "Der Fall Mona".


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