Viel Fleiß ohne Preis

Kunst. Im Laufe der letzten vier Jahre hat sich das Wiener Künstlerhaus zum Zentrum junger Kreativität entwickelt. Die Aufbauarbeit der Künstlervereinigung droht nun durch Subventionskürzungen zunichte gemacht zu werden.

Kultur | Matthias Dusini | aus FALTER 20/01 vom 16.05.2001

Sollten wir gar keine öffentlichen Mittel mehr erhalten, werden wir den Betrieb drastisch reduzieren. Damit wird die Stadt um vieles ärmer sein", sagt Manfred Nehrer, Präsident der Gesellschaft bildender Künstler, die das Künstlerhaus (k/haus) betreibt.

Anfang Februar verkündete Peter Noever, der Direktor des Museums für angewandte Kunst, eine viermonatige Ausstellungspause. Nach der Umstellung auf die Vollrechtsfähigkeit langten die gedeckelten staatlichen Zuwendungen nicht mehr für den laufenden Ausstellungsbetrieb. Nach den Solisten der großen Kunstmuseen stimmt nun der Künstlerchor am Karlsplatz das Klagelied über den Sparkurs der Regierung an. "Unser Programm schließt eine große Lücke im Wiener Ausstellungsbetrieb. Die öffentliche Hand sollte das anerkennen. Immerhin haben wir mit 52 Prozent Eigenfinanzierung eine einmalige Struktur aufgebaut", meint Doris Rothauer, Generalsekretärin des k/hauses.

Im Jänner nächsten Jahres läuft der Vertrag zwischen dem Unterrichtsministerium


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