Neue Platten

Kultur | aus FALTER 20/01 vom 16.05.2001

Pop Mouse on Mars: Idiology Sonig/Zomba Die Boygroup der Elektronik-Szene ist zurück: Jan Werner und Andi Thoma alias Mouse on Mars legen mit "Idiology" ihr bislang bestes Album vor. Die Meister des Zerhackens demonstrieren mit dieser CD, zu welchen Perlen sie ihre Dekonstruktionen wieder zusammenzusetzen imstande sind. DerZwang zur Nichtlinearität ist fürs Erste aufgegeben, es darf also durchaus ein Takt viermal wiederholt werden. Am eingängigsten manifestiert sich der leichter zu konsumierende Sound in "Presence" (mit Gesang, das will was heißen!) und der Reggae-Polka "Doit". Der Rest der Platte klingt, als würden Lee Perry, Aphex Twin und Philip Glass durch den Fleischwolf gedreht. Manchmal schon noch verstörend, oft aber auch einfach nur schön.

Sebastian Fasthuber Mark Eitzel: The Invisible Man Matador Mark Eitzelsunausgewogenes drittes Solo-Album fand nur noch bei Kritikern Zuspruch, nun sollte sich das Blatt für das ehemalige Mastermind des American


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