Sideorders: Der rote Turm

Stadtleben | aus FALTER 20/01 vom 16.05.2001

Vor fünfzehn Jahren galt die Rotenturmstraße noch als Hoffnungsgebiet für Entwicklung urbanen Lebens. Aber dann etablierte sich die Straße verstärkt als Trampelpfad für Neckermann-Gruppen, und damit war die Zielrichtung der Gastronomie natürlich auch irgendwie klar: Nepp. Das gastronomische Spektrum ist verblüffend winzig, ändert sich vielleicht nächsten Herbst, wenn das neue Mega-tricaffe aufmacht.

Aida, 1., Rotenturmstr. 24, Tel. 533 19 33, Mo-Sa 6.30-20, So 9-20 Uhr.

Klassisches Aida-Cafe mit den wunderbar-buttrigen Minitopfengolatschen.

Sodis, 1., Rotenturmstr. 12, Tel. 512 59 61, tägl. 7-2 Uhr.

Einer dieser Cafe-Bar-Fälle, die eher nach Schema F laufen. Die hier gebotenen Tramezzini sind nicht mal die schlechtesten.

Da Bizi, 1., Rotenturmstr. 4, Tel. 513 37 05, tägl. 11-24 Uhr.

Die Mutter aller Take-away-Pizzerien. Hatte in Wien als Erster das "Markt-Konzept", das später durch Mövenpick bekannt wurde.

Duran, 1., Rotenturmstr. 11, Tel. 533 52 35, Mo-Fr 9-19, Sa 9-13 Uhr.

Kurioser Anachronismus und Superlativ des Appetitbrotes mit Mayonnaise. Diversifizierte das Angebot im Laufe der Jahre, jetzt auch Gebackenes und Frittiertes.

Daniel Moser, 1., Rotenturmstr. 14., Tel. 513 28 23, tägl. 8-24 Uhr.

Der Urahn der Wiener Cafe-Bars mit Italo-Touch. Die illustren Szene-Zeiten mit in zweiter Spur geparkten Ferraris, Semiprominenz und heftigem Schneetreiben sind der Normalität gewichen.

Zanoni, 1., Lugeck 7, Tel. 512 79 79, tägl. 7-24 Uhr.

24 Sorten Eis und diverse Italo-Snacks das ganze Jahr über bis Mitternacht. Der Garten mit der Markise ist ein kurioser Ort.


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