Tier der Woche: Cool bleiben

Stadtleben | Peter Iwaniewicz | aus FALTER 20/01 vom 16.05.2001

Die Woche begann gut. Die Wiener Sperrzeiten-Verordnung wurde geändert, und zwar in der Betriebsart "Eissalon". Die bisher deutlich zu kurze Öffnungszeit bis 23 Uhr wurde nun auf zwei Uhr früh ausgeweitet. Eine begrüßenswerte Entscheidung. Da Schleckgeräusche zu den eher leisen Zwischentönen des Stadtlebens gehören und die Neigung mitternächtlicherEiskonsumenten, dabei Lieder zu grölen, sehr gering ist, sind Anrainerbeschwerden wahrscheinlich auch nicht zu befürchten. Ein eisiges Lebewesen hätte sich da natürlich als Tier der Woche angeboten, und so blätterte ich zur Auswahl im Lexikon. Ich pendelte noch zwischen Eisseestern und Eistaucher, als ich von einem mir völlig unbekannten Tiernamen - Eiselts Schwimmwühle - angezogen wurde. Schwimmwühlen dürften sehr privat und verborgen leben, sodass der Autor nicht viel mehr Erhellendes über die Tiere berichten konnte, als dass sie "weder Hautschuppen noch sekundäre Ringfurchen noch einen Schwanz haben". Ich verfiel von dem


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