Eine Runde Ewigkeit

Film. In dem Liebesdrama "Die Liebenden des Polarkreises" des spanischen Regisseurs Julio Medem kreist alles um die ewige Liebe und um den Kreis.

Kultur | Maya McKechneay | aus FALTER 21/01 vom 23.05.2001

Eine junge Frau sitzt fröstelnd am Ufer eines finnischen Sees und beobachtet den Weg der Mitternachtssonne. Aus dem Off hören wir ihre Stimme: "Ich sitze hier, so lange es sein muss, und warte auf den Zufall meines Lebens, den ganz großen." Der Zufall soll ihr ihre Jugendliebe Otto, den sie durch eine Kette anderer Zufälle aus den Augen verloren hat, wiederbringen. Hier am Polarkreis, dem Wunschziel gemeinsamer Teenager-Tagträume, hofft sie ihm wiederzubegegnen - und tatsächlich ist er näher, als sie ahnt: Als Pilot fliegt er gerade über sie hinweg.

Ana (Najwa Nimri), die weibliche Hälfte des Protagonisten- und Erzählerpaares aus Julio Medems viertem Spielfilm "Die Liebenden des Polarkreises" ("Los Amantes del Circolo Polar"), ist von Grund auf romantisch veranlagt. Die großen Begriffe der Vorbestimmung und des Schicksals sind Teil ihres Weltbildes ebenso wie Prämisse der Story.

Für sein klassisches Unterfangen, die Geschichte einer absoluten Liebe ohne Anfang und Ende zu erzählen,


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