Nüchtern betrachtet: Hüften und Haare am Marathonsonntag

Kultur | aus FALTER 21/01 vom 23.05.2001

Es soll ja Menschen geben, die laufen MÜSSEN. Allem Anschein nach gehöre ich nicht dazu. Die letzten Wochen und Monate habe ich den Aufbau von Laufmuskelmasse jedenfalls durch die Verbreiterung des Hüftäquators kompensiert und musste mir deswegen sogar vom Begründer der katholischen Jazzkritik in Österreich, Saddam H. Köck, der auf dem Gebiet der leiblichen Selbstvergrößerung noch viel, viel Erstaunlicheres geleistet hat als meine Wenigkeit, die Wampe tätscheln lassen - eine Tätigkeit, die Saddam mit entzückten "Des siach i gern!!"-Ausrufen begleitete, worauf er mir bereitwilligst sein Bier überließ. Aus rein erzähltechnischen Gründen muss an dieser Stelle der Hinweis erfolgen, dass Saddam K. sein Haar dermaßen kurz trägt, dass man schon von einem inversen Haarwuchs sprechen kann. Die Haare von Grete Laska sind da schon um einiges länger. Mit ihrem Haar und mit einem Kanonenschuss hat Vizebürgermeisterin Grete Laska am vergangenen Sonntag den ersten Vienna-City-Marathon


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