Sideorders: MuQua-GasTro

Stadtleben | aus FALTER 21/01 vom 23.05.2001

Das Museumsquartier gilt als der achtgrößte Kulturbezirk der Welt, wird also einigermaßen für Aufsehen sorgen. Vielleicht auch durch die gastronomische Unterhaltung, die ein verblüffend homogenes Bild abgeben wird: Jede der hier vertretenen Institutionen vergab ihr Cafe/Restaurant autonom, jeweils an einen Wiener Szene-Gastronomen, koordinierende Gespräche waren nicht vorgesehen. Eines kann man schon vorhersagen: Es wird viel Rucola, Mozzarella und Kirschtomaten geben: MuMoK Stiftung Ludwig Wien Der Quader aus grauem Basalt wird kulinarisch von Stefan Hager aus der Shultz-Bar bespielt. Viele Sitzplätze, kleine Küche, entsprechend eingeschränkte Möglichkeiten: vegetarisch, Fisch, Cocktailbar.

Leopold-Museum Das Lokal im weißen Würfel wird von Andreas Friesz (Amerlingbeisl, Europa, Vorstadt) geführt. An der Location dürfte es nicht scheitern, der Blick über das Areal ist phänomenal.

Architektur Zentrum Auch wenn schon länger gemunkelt wird - wer kochen wird, ist noch nicht fix, und die Fortschritte am Bau lassen auch zu wünschen übrig. Mal sehen, ob Una Abraham, bekannt aus Principe und Keck's, im September hier rührt.

Glacis-Beisl Das die letzten Jahre leer stehende und somit etwas vergammelte Lokal dürfte nicht vor Jahreswechsel öffnen. Es ist im Besitz des Museumsquartiers, wird verpachtet und soll eventuelle Gastro-Defizite ausgleichen helfen. Die Ideen reichen vom Neo-Heurigen bis zum Edelbeisl.

Depot-Cafe Seine Tage dürften bald gezählt sein, weshalb das sympathische Provisorium mit dem hervorragenden Raschhofer-Bier erst recht aufgesucht werden sollte.


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