Bundesheer light

Shop. Der Army-Look ist wieder da. Trost für Skeptiker: Man muss nicht gleich wie ein Großstadtguerilla aussehen, nur weil man Militärklamotten kauft.

Stadtleben | Thomas Prlic | aus FALTER 21/01 vom 23.05.2001

Schuld sind die großen Modedesigner. Bei den Frühjahrsmodeschauen von New York bis Mailand ließen Modemacher wie Dior oder Dolce & Gabbana ihre Models im Army-Look über die Laufstege marschieren. Supermodel Kate Moss im bauchfreien Marinetop samt Kapitänskappe, Markus Schenkenberg als Macho-Rambo im Tarnanzug. Im Publikum sitzen die Trendscouts der großen internationalen Modeketten und wittern die nächste Retrowelle. Und weil H&M und Co. nicht nur gut abschauen, sondern auch schnell schneidern, dauert es nicht lange, bis es auch in Wien in allen Auslagen festzustellen ist: Der Army-Look ist wieder da.

Die Camouflage-Mode prägt bislang allerdings eher spärlich das Wiener Straßenbild. Nur die spanische Modekette Zara ließ schon vor Wochen ihre Schaufensterpuppen in schlammfarbenen Sommerkleidchen posieren. Statt strengen Uniformen und Hemden setzt man hier eher auf Militarismus light. Vom beige-braun gemusterten Spaghetti-Top (öS 109,-) über kurzärmelige Oberteile (öS 459,-)


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