Liebe Leserin, lieber Leser!

Vorwort | Klaus Nüchtern | aus FALTER 22/01 vom 30.05.2001

Auch wenn es mitunter unberechtigte Zweifel bis hin zum Vorwurf der Lustfeindlichkeit gab: Gutes Essen und Trinken war dem Falter immer schon ... sagen wir: Seit sehr langer Zeit sind die kulinarischen Standards in Wien für den Falter ein wichtiges und stets präsentes Thema. Man denke nur an die wöchentlich erscheinende, unbestechliche Lokal-Kritik von Florian Holzer. Kein Wunder, dass auch die weniger trainierten Gaumen anspruchsvoller werden. So beklagte sich Nina Weißensteiner über das Buffet zum Gipfeltreffen zwischen Bundeskanzler Gerhard Schröder und Kanzlerhoffnung Alfred Gusenbauer: Frankfurter, Fleischbällchen, Schnitzel - "typische Heten-Kost" eben; wobei es den Rahmen dieser Kolumne sprengen würde, zu erklären, was Freizeit-Gourmet Weißensteiner unter einem "Heten-Mann" versteht. Nur so viel: Es geht in Richtung des Missbrauchs von cholesterinhältiger Nahrung, Sportübertragungen und Autos. "Das Buffet ist uns selbstverständlich nicht so wichtig, es geht primär um


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