Wende, halt?

USA. George Bush verlor die Mehrheit im Senat: ein erster kräftiger Dämpfer.

Vorwort | Raimund Löw | aus FALTER 22/01 vom 30.05.2001

Von "George Bushs Schweinebucht-Desaster" sprechen erbarmungslos die amerikanischen Kommentatoren. So wie einst der strahlende John F. Kennedy wenige Wochen nach seinem Amtsantritt sehenden Auges in den verheerenden Invasionsversuch zum Sturz Fidel Castros geschlittert ist, habe ein vom Rest der Welt abgeschottetes konservatives Führungsteam im Weißen Haus die für die Republikaner so wichtige Mehrheit im Senat verspielt. Von den texanischen Machern rund um den Präsidenten wiederholt brüskiert, sei der selbstbewusste Senator James M. Jeffords aus Vermont aus der republikanischen Partei richtiggehend hinausgedrängt worden.

Für George Bush haben sich die politischen Rahmenbedingungen auf jeden Fall schlagartig geändert. Konnte sich der Präsident bisher trotz seines extrem knappen und nur via Höchstgerichtsentscheidung definitiven Wahlsieges auf die seltene Kontrolle über beide Häuser des Kongresses stützen, so wächst ihm nun in einer demokratischen Führung um Thomas Daschle im

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