Wienzeug

Politik | aus FALTER 22/01 vom 30.05.2001

Abgewiesen Der - vom Standard aufgedeckte - Fall sorgte für Kopfschütteln. Einer krebskranken Chinesin soll im Wiener AKH nicht nur die medizinische Versorgung verweigert worden sein, sie wurde vom behandelnden Arzt auch noch der Polizei gemeldet, die die Patientin in Schubhaft steckte. Schließlich wäre die Chinesin nicht sozialversichert gewesen, so die Begründung. Glück im Unglück: Der Amtsarzt im Polizeigefangenenhaus erkannte - im Gegensatz zum AKH - die Dramatik. Er attestierte der Chinesin, die aufgrund eines Zungentumors nicht sprechen konnte, Haftunfähigkeit. Ein Disziplinarverfahren gegen den Arzt wird erwogen. Beim Falter meldete sich nun eine weitere Zeugin: Evi Genetti, eine Mitarbeiterin des Frauenförderungszentrums der Uni Wien, hatte die schwer- kranke Frau am Abend ins AKH gebracht und darauf vertraut, dass sie dort "fachgerecht behandelt wird. Jeder sah, wie fertig die Frau war."

Aufgepudelt Meidlings ÖVP-Chef Franz Karl, bekannt unter dem Namen "Hundstrümmerl"-Karl,


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