Jürgen Raschs rasches Ende

Interview. Herbert Riehl-Heyse, Spitzenjournalist der "Süddeutschen Zeitung", über Qualitätsjournalismus: Was er braucht, was er sein könnte und wie man ihn macht.

Medien | Armin Thurnher | aus FALTER 22/01 vom 30.05.2001

Herbert Riehl-Heyse, leitender Redakteur der Süddeutschen Zeitung und Autor zahlreicher Bücher, ist so etwas wie ein "Hero" des Autorenjournalismus, einer der besten Journalisten und witzigsten Schreiber des deutschen Sprachraums. Das beweist er als Mitautor des "Streiflicht", der legendären Glosse auf Seite Eins der Süddeutschen, aber auch als amüsanter Gesprächspartner und als Vorlesender. Derzeit hält sich Riehl-Heyse nämlich in Wien auf, um am Wiener Publizistik-Institut, von der Kollegenschaft weithin unbeachtet, im Rahmen der Theodor-Herzl-Dozentur Vorlesungen über Qualitätsjournalismus zu halten (die letzte übrigens am Donnerstag, dem 31.5.). Der Falter sprach mit ihm nach einer solchen Vorlesung übers "Streiflicht"-Schreiben, über Qualitätsmedien, modernes Verlegertum und den Wiener Boulevard.

Falter: Wie alle wollen natürlich auch wir wissen: Wie entsteht ein "Streiflicht"?

Riehl-Heyse: Ganz zu Beginn hat es immer geheißen, es entsteht in der Konferenz, da werden


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