"Definitiv nicht Pop"

Kunst. Die Kunsthalle Wien zeigt einen Überblick über das Werk des britischen Videokünstlers Steve McQueen, der im "Falter"-Gespräch von seiner Zusammenarbeit mit dem Musiker Tricky und vom Unterschied zwischen Pop und Nostalgie erzählt.

Kultur | Rike Frank | aus FALTER 22/01 vom 30.05.2001

Die Eröffnungsausstellung der Kunsthalle Wien in den neuenAusstellungsräumen sollte eine Doppelinszenierung werden - der Werke des britischen Künstlers Steve McQueen und der Kunsthalle selbst, die den Neustart im Museumsquartier mit internationaler Künstlerprominenz öffentlichkeitswirksam beschleunigen wollte. Doch die Selbstinszenierung geriet ins Stolpern und kam noch vor der Eröffnung zu Fall: Die hauseigene Stromleitung war überfordert, sodass drei der vier Videoinstallationen erst Tage später zum Laufen gebracht werden konnten.

Bereits 1997 war der damals 28-jährige Steve McQueen auf der documenta X vertreten und wurde unter anderen vom Frankfurter Portikus und dem Museum of Modern Art in New York zu Einzelausstellungen eingeladen. Vier Jahre und einen Turner-Preis (1999) später ist Steve McQueen derzeit mit seiner ersten Personale in Österreich zu sehen. Ein zentrales Motiv seiner Arbeiten sind Körper in Bewegung, wobei es ihm dabei aber nicht so sehr um das Thema Bewegung


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