Tanz den Karlheinz!

Film. Ein Trip zum Frühstück: Das Kurzfilmprogramm "Zimmer ohne Aussicht" eröffnet verstörende und berauschende Ansichten unheimlicher Räume.

Kultur | Michael Loebenstein | aus FALTER 22/01 vom 30.05.2001

Wie verhält sich der experimentelle Film zum Raum?", lautet die Frühstücksfrage der Woche. Gestellt wird sie kommendes Wochenende beim vorerst vorletzten von Synema und dem Verein Freiluftkino aufgetischten Sonntagsfrühstück "Short Cuts & Cookies". Die Frage formulieren respektive beantworten vier höchst unterschiedliche Arbeiten. Aus Österreich kommen "Outer Space" (1999), Peter Tscherkasskys Tour de Force durch taumelnde Filmkader und ein bedrohliches Haus, sowie Regina Höllbachers lyrischer und rätselhafter Film "Das Hinterzimmer" (1995). "La Chambre" (USA 1972) ist, die improvisierte 360-Grad-Sequenz der belgischen Filmemacherin Chantal Akerman und "In Absentia" (GB 2000), die jüngste mixed-media-Arbeit des Puppenfilmerzwillingsbrüderpaares Quay.

Die Hoffnung des französischen Kritikers und Filmtheoretikers Andre Bazin, wonach der Film als ein "Fenster zur Welt" dienen möge, wird schon vom Titel der Matinee unterlaufen: "Zimmer ohne Aussicht" führt Bild- und Tonwelten vor,


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