Endstation Regenbogen

Europride. Nicht nur, dass die Sommer hier ohnehin ziemlich warm sind, heuer wirds noch ein bisschen wärmer: Im Juni findet in Wien Europride statt, das europäische Festival von und für Lesben, Schwule, Bis und Transgenders. Die Stadt steht einen Monat lang im Zentrum von Europas Queer Community, Hunderttausende Besucher werden erwartet. Aber ist Österreich auch bereit für Pride?

Stadtleben | Christopher Wurmdobler | aus FALTER 22/01 vom 30.05.2001

Anna Karin freut sich. Gemeinsam mit ihrer Freundin wird die Schwedin Ende Juni nach Wien kommen und Freunde besuchen. Aber, und das ist noch viel wichtiger, sie wird Europride besuchen. Das ist der eigentliche Grund für die lange Reise in den Südosten Europas.

Jedes Jahr findet Europride in einer anderen europäischen Metropole statt. Das Festival der Queer Community ist - wie der Name schon erahnen lässt - ein europäisches Fest des Stolzes. Und der Sichtbarkeit von Lesben, Schwulen, Bis und Transgender-Personen. Europride soll die Vielfalt der Queer Community aufzeigen, genauso wie die Vielfalt der Nationen und der Aktivitäten: von der Vereinigung schwuler Wirtschaftstreibender über Sportvereine bis zum politischen Aktionismus. Denn unterm Regenbogen, da ist noch mehr als Trümmertransen, Fummeltrinen und Witzfiguren.

Heuer kommt Europride erstmals nach Wien. Ausgerichtet wird die Veranstaltung, die den ganzen Juni dauert, vom Verein Christopher Street Day (CSD). Und das ist eine


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