Kalt-Warm

Politik.Staatssekretär Morak ist Europride keinen Schilling wert. Die Stadt Wien sieht das anders.


Nina Horaczek
Stadtleben | aus FALTER 22/01 vom 30.05.2001

Eines steht fest: Von der Bundesregierung gibt es kein Geld für Europride. "Mit fadenscheinigen Begründungen", wie Veit Georg Schmidt, Mitorganisator des Festivals, meint: "Zum einen sagen sie, das Kulturfestival ,Wien ist andersrum' bekommt nichts, weil das ,soziale Bedürfnis fehlt'. Zum anderen wird die Regenbogenparade nicht gefördert, weil es ein Event und nichts Kulturelles sei." Die Organisation Christopher Street Day (CSD), die einige Großevents von Europride organisiert und alle anderen Veranstaltungen des Monats koordiniert, muss also mit einem kleineren Budget wirtschaften. Insgesamt stehen den Organisatoren lediglich sechs Millionen Schilling zur Verfügung, die sich aus Subventionen und Sponsorgeldern zusammensetzen. Dass es ihnen aber trotzdem gelungen ist, die bisher größte und längste Europride auf die Beine zu stellen, liegt zum einen daran, dass sich eine große Anzahl von Menschen ehrenamtlich für die Umsetzung dieses Megaprojekts engagiert.

Zum anderen hat auch

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