Roller vs. Bügeleisen

Stadtvehikel. Nach Miniscooter und Kickboard kommt jetzt der Microwheeler nach Wien. Der "Falter" ist mit dem Minifahrrad schon einmal testgefahren.

Stadtleben | Thomas Prlic | aus FALTER 22/01 vom 30.05.2001

Radfahrer in Großstädten leben gefährlich. Im Stoßverkehr riskieren sie unter entnervten Autofahrern Kopf und Kragen, auf den Gehsteigen wimmelt es von lästigen Fußgängern. Ganz zu schweigen von den Rollerbladern, die ständig eine Gefahr für Leib und Leben darstellen. Besonders schlimm ist das in Tokio: "Ein normales Fahrrad ist dort für den Stadtverkehr schon viel zu groß", weiß Constantin Peyfuss von zahlreichen Japanreisen zu berichten. "Für falsch parkende Fahrräder gibt es sogar Strafzettel."

Um die Not der Großstadtflitzer zu lindern, haben findige Japaner deswegen ein Minifahrrad entwickelt. "Microwheeler" nennt sich das fahr- und tragbare Stadtvehikel. Das Hinterrad ist nicht größer als bei Kinderfahrrädern, Sattel und Lenkstange sind mit einem Handgriff einziehbar. Insgesamt ist das Rad etwas größer als die beliebten Miniscooter und Kickboards, das Vorderrad ist ebenso klein wie bei den wendigen Cityrollern. Weil für Wien gerade recht ist, was eigentlich für


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige