Vor 20 Jahren im Falter

... versuchte ein Artikel über die Kommunalpolitische Initiative Wien (KI) Orientierung über diverse linke Gruppierungen und ihre Zusammenschlüsse zu geben.

Vorwort | aus FALTER 23/01 vom 06.06.2001

Die Kommunalpolitische Initiative Wien (KI) setzt sich aus den unterschiedlichsten Gruppierungen zusammen. Die Frage der Weltanschauung ist nicht die primäre, notwendig ist jetzt die Schaffung einer breiten Basis. Das gemeinsame Prädikat heißt "alternativ", was wiederum heißt: radikale Abgrenzung von der etablierten Politik.

Einer der Initiatoren der KI, Fritz Zaun (andere bekannte Namen: Werner Vogt, Peter Kreisky), nennt den Kernsatz: "Nicht durch ein Etikett Politik machen, sondern durch Inhalte." Die Inhalte sind auf kommunalpolitischer Ebene überschaubar, sei es nun der Flötzersteig, seien es Kinderspielplätze oder die Formen der wirklichen Mitbestimmung in dieser Stadt. Man hofft (und hat es auch schon erlebt), dass durch die praktische Erfahrung im Einzelbereich schließlich allgemeine Konzepte, zum Beispiel Verkehrsplanung, infrage gestellt werden. Durch solche Bewusstwerdungsprozesse kann dann auch linke Politik vermittelt werden.

Die gemeinsame Klammer dieser verschiedenartigen


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