In Kürze

Kultur | aus FALTER 23/01 vom 06.06.2001

Festival der Regionen "Das Ende der Gemütlichkeit" wird vom oberösterreichischen Festival der Regionen heuer ausgerufen. Eine Woche lang beschäftigen sich über hundert Künstlerinnen und Künstler in dreißig Projekten mit dem für Österreich so prägenden Begriff der Gemütlichkeit. Eröffnet wird das Festival am 22.6. in Freistadt mit einem von Kurt Palm inszenierten Volksfest; Franz Schuh hält die Eröffnungsrede; Musikensembles aus den Regionen spielen Auftragskompositionen oberösterreichischer Komponisten. Weitere Projekte: Die Gruppe Theatercombinat lässt Mühlviertler zirka 168 Stunden lang das gesamte "Alte Testament" lesen; Didi Bruckmayr veranstaltet einen Boxabend mit Musik; der Performancekünstler Robert Wacha zieht mit einem geländetauglichen Rasenmäher eine hundert Kilometer lange Schneise durch das Mühlviertel. Das wohl radikalste Projekt zum Thema Gemütlichkeit geht in Eberhardschlag in Szene: Während bezahltes Personal die Arbeit erledigt, werden die Einwohner

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