Nüchtern betrachtet: Hughs Haare werden von Hose blockiert

Kultur | aus FALTER 23/01 vom 06.06.2001

In der englischen Erfolgsschmonzette "Four Weddings and a Funeral" wird der Seriengewinner des Royal-Fluffy-Hair-Awards (1991, 1994-1996, 1998), Hugh Grant, von so wunderbaren Frauen wie Kristin Scott Thomas angehimmelt. Warum, wissen nur die Drehbuchautoren, denn außer Haaren hat Hugh Grant, der sehr überzeugend einen jungen Mann darstellt, der wenig überzeugend versucht, einen sympathisch-zerstreuten Schüchterling darzustellen, wenig zu bieten. Wird also doch das Haar gewesen sein. Hugh Grant ist dann kurz davor, eine aus undurchsichtigen Gründen "Duck Face" genannte Frau zu heiraten, die gut aussieht, eine überdrehte Zimtzicke ist und die er nicht liebt, weil er nämlich die Schutzheilige aller Flanellpyjamaträgerinnen, Andie MacDowell, anhimmelt, was er dieser unmittelbar vor deren Hochzeit auf seine schüchterne und zerstreute Art (in der wirklichen Wirklichkeit funktioniert das bei Frauen NIE!!!) mitteilt. Andie MacFlanell ist zwar sehr gerührt, heiratet vorerst aber trotzdem.


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