Da ist was im Busch

Buschenschanken. Ein Gläschen Wein schmeckt am besten direkt dort, wo der Wein gemacht wird. Wo es gemütlich ist und die Touristen nicht busweise angekarrt werden: Der "Falter" hat Buschenschanken in Wien und Umgebung getestet - Orte abseits der Grinzinger Touristenfallen.

Stadtleben | Thomas Prlic (Text) und Felicitas Kruse (Fotos) | aus FALTER 23/01 vom 06.06.2001

Buschenschank Wiltschko Manchmal zahlt es sich aus, nicht sofort zu wissen, was man vom Leben will. Bei Johannes Wiltschko war das der Fall. Die Schule hat er abgebrochen, dann eine Tischlerlehre gemacht. Erst im zweiten Bildungsweg absolvierte er die Weinbauern- und Kellermeisterschule. Ganz zufällig ist der 29-Jährige aber nicht zum Winzern gekommen. Schon sein Großvater hat hier, im 23. Bezirk, Wein angebaut und in der Garage neben dem Haus ausgeschenkt. Im letzten Jahr übernahm Johannes Wiltschko den mittlerweile ausgebauten Betrieb von seiner Mutter. Der kleine und angenehm unspektakuläre Schankraum befindet sich, von der Straße aus nicht sichtbar, hinter dem Wohnhaus. Besuchenswert ist die Buschenschank aber vor allem wegen des kleinen Gartens dahinter: Bei gutem Wetter kann man bis ins Burgenland sehen. Unter dem Marillenbaum im Gastgarten lässt sichs lauschig plauschen, die Gäste finden auf 40 Tischen im Freien Platz. Die Buschenschank am Rande des Maurer Waldes wird


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