Ein Speicher von Schönheit

Kino. In seinem Antrittsinterview umreißt Alexander Horwath, der soeben zum neuen Leiter des Österreichischen Filmmuseums bestellt wurde, seine Vorstellungen von der Zukunft dieser Institution: mehr Budget, mehr Diskussionen, verstärkte Kooperation mit dem Filmarchiv und anderen Institutionen.

Kultur | Klaus Nüchtern und Michael Omasta | aus FALTER 24/01 vom 13.06.2001

Seit 7. Juni ist es offiziell: Alexander Horwath wird ab 1. Jänner 2002 das Österreichische Filmmuseum leiten. Er wird damit die Nachfolge der beide Gründer Peter Konlechner und Peter Kubelka antreten. Horwath, der - sehr unösterreichisch - sein Interesse an diesem Job öffentlich mehrfach bekundet hat, übernimmt damit ein nicht gerade leichtes Erbe, denn eine Neuorientierung des chronisch unterbudgetierten Filmmuseums steht seit Jahren an (siehe Kasten).

Den Grundstein zu seiner beachtlichen Karriere hat der heute 36-jährige Alexander Horwath, der im selben Jahr wie das Filmmuseum geboren wurde, schon früh gelegt: 21 Jahre jung, begann er als Filmkritiker beim Falter, von dem ihn der Standard im Jahr 1988 abwarb. Neben seiner Tätigkeit als Journalist organisierte Horwath seit 1987 Retrospektiven für das Stadtkino und die Viennale, später auch für die Filmfestivals von Locarno und Rotterdam; seit zwei Jahren ist er Konsulent der Biennale in Venedig. 1992 wurde Horwath zum Kodirektor


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