Giardini con Gelatini

Kunst. Auf der Biennale von Venedig wurde der österreichische Pavillon von der Gruppe Gelatin unter Wasser gesetzt. Nicht nur deshalb haben sich manche Eröffnungsbesucher kalte Füße geholt.

Kultur | Jan Tabor / Venedig | aus FALTER 24/01 vom 13.06.2001

Der österreichische Pavillon ist versaut. Aus dem Haupteingang ist der Fluchtausgang und aus dem Hintereingang der Haupteingang gemacht worden. Wer hinein will, muss sich hinten anstellen und warten. Der österreichische Pavillon sei der beste von allen, meinen zu mir, voneinander unabhängig, unter anderen Professor Erwin Melchart (Kronen Zeitung, Wien), Hofrat Richard Kriesche (steirische Landesregierung, Graz), Professor Peter Weiermair (Kunstmuseum Bologna), Stadträtin Gerda Themel (SP-Wien), Altrektor Carl Pruscha (Akademie, Wien) oder Dr. Doris Fercher (ORF Wien). Ministerialrat Josef Secky (Kunstsektion des BKA, zuständig für Venedig, Wien) enthält sich "als Beamter" des Kommentars, strahlt aber staatsmännische Zufriedenheit aus. Professor Hans Hollein, höre ich hinter vorgehaltener Hand, sei empört darüber, dass die Gruppe Gelatin Überbleibsel seiner vergangenen Architekturbiennale - vor allem die Wandaufschrift AREA OF TOLERANCE - in ihr Kunstwerk einbezogen habe, was


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