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Stadtleben | aus FALTER 24/01 vom 13.06.2001

Dort, wo Urbanität wirklich gelebt wird, hat sich die Kategorie der Tageslokale etabliert: Coole, helle Beisln mit raschem Service oder Selbstbedienung, schnellen, farbenfrohen Gerichten, fantasievollen Sandwiches, ideal für Mittagspause oder Aperitif. In Wien, wo man stolz auf einen vagen Zustand namens Gemütlichkeit ist, funktioniert so was nur in Maßen. Außer hier: Hansen, 1., Wipplingerstraße 34, Tel. 532 05 42, www.hansen.co.at, Mo-Fr 9-21, Sa 9-17 Uhr.

Die wahrscheinlich kosmopolitischste Variante eines Tageslokals: Cooles Ambiente im Souterrain der Börse, Speisekarte im italo-asiatischen Spannungsfeld, große und kleine Portionen.

Faktorei, 6., Nelkeng. 1, Tel. 585 64 52, Di-Fr 10-19.30, Sa 10-17 Uhr.

Eine Art Deli, wie es etwa die Innenstadt in zehnfacher Ausfertigung brauchen könnte: Unkompliziertes Sitzen, herrliche Brötchen, Quiches und Stanitzeln, ein bis zwei Tagesgerichte der risotto- oder nudelmäßigen Art.

Hold, 8., Josefstädter Str. 50, Tel. 405 11 98, Mo-Fr 7-22, Sa 8.30-15 Uhr.

Die feinen Happen der Osteria des ehemaligen Szene-Gastronomen Georg Hold bekommt man nur bis 21.30. Einer der besten Plätze für einen Stehkaffee und ein Tramezzino, Hinsetzen und Triest-Feeling- Schnuppern ist aber auch fein.

Opocensky & Opocensky, 4., Favoritenstr. 25, Tel. 505 08 52, Mo-Fr 9-20, Sa 8-13.30 Uhr.

Der Wiedener Edelgreißler rüstete zu Beginn des Jahres personaltechnisch auf, indem Josef Zeppetzauer - zuvor Koch in der Cantinetta Antinori und im Cicerone - als Partner einstieg und eine grandiose Nachmittagskarte hinlegt: kleine Portionen, günstige Preise, aber gekocht wird nur mit edlem Zeug. Ab 15.30 Uhr der perfekte Gourmet-after-Business-Treffpunkt.


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