Tier der Woche: Hailkunde

Stadtleben | Peter Iwaniewicz | aus FALTER 24/01 vom 13.06.2001

Der Sommer naht und die Sorgen nehmen zu. So ein Sommerurlaub in der Fremde birgt vielerlei Gefahren, die nicht nur daher rühren, dass man die Sprache des jeweiligen Landes nicht spricht. Denn manches kann man nicht einmal in der eigenen Sprache ausdrücken. Wie zum Beispiel ein deutscher Badegast auf Palma de Mallorca, der "einen sehr großen Fisch" im Wasser gesehen hatte. Diese etwas weit gefasste Beschreibung genügte, um die örtlichen Fischer ausrücken zu lassen, die schließlich irgendeinen Hai erlegten und stolz in den Hafen schleppten. Genaueres über die Haiart erfuhr man nicht, doch der Pressedienst vermeldete, dass "es aber nicht auszuschließen gewesen wäre, dass das Tier Menschen hätte gefährlich werden können". Schöner Doppelkonjunktiv. Belegt ist (Indikativ), dass bisher weltweit insgesamt 75 Menschen durch Haie getötet wurden.

Aber auch der Sommer in der Stadt verläuft nicht ganz sorgenlos. Herr D. fühlt sich als überdurchschnittlich großer Mensch von tieffliegenden


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