Wienbild

Politik | aus FALTER 25/01 vom 20.06.2001

Kampf gegen Zuchtshrimps, die Zweite: Wie vor einigen Wochen an dieser Stelle berichtet, besetzen Greenpeace-Aktivisten seit geraumer Zeit immer wieder die Tische einer Sushi-Kette in der Innenstadt, um den Verkauf von ökologisch inkorrekten Zuchtshrimps anzuprangern. Für die Garnelen werden nämlich die bedrohten Mangrovenwälder gerodet, um Zuchtbecken anlegen zu können. Vergangene Woche ließ der friedliche Protest der Umweltschützer (sie bestellen dabei nur Vegetarisches und pflanzen am Tisch ein Protestfähnchen auf) die Belegschaft eines Lokals ausrasten: Sogar der Geschäftsführer höchstpersönlich legte Hand an, um die Querulanten vor die Tür zu befördern. Die Umweltorganisation überlegt nun rechtliche Schritte gegen die Sushi-Kette.


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige