Mediensplitter

Medien | aus FALTER 25/01 vom 20.06.2001

Mediaprint klagt "Standard". Der Mediaprint-Konzern hat gegen den Standard eine Klage auf Schadenersatz in der Höhe von 300 Millionen Schilling eingebracht. Den Ausgangspunkt für den Rechtsstreit bildet eine einstweilige Verfügung aus dem Jahr 1995, mit der Oscar Bronner erreichte, dass Krone und Kurier die Koppelung von Inseraten stoppen mussten und Inseratenpreise nicht unter das Niveau von 1995 senken durften. Dadurch habe sich der Standard Vorteile verschafft und Marktanteile gewonnen, meint die Mediaprint sechs Jahre später. Oscar Bronner meint, es gebe weder eine Klagslegitimation, noch sei Schaden entstanden. Schon bei einer Wettbewerbsklage gegen den Falter hat die Mediaprint Monate verstreichen lassen, bis eine gewichtige Millionensumme zusammengekommen war.

Poker um Libro. Das Rennen um die ins Finanzdebakel geschlitterte Buchhandelskette Libro ist noch nicht entschieden. Anton Stahrlinger, der Libro über seine Welser Büroartikelfirma PBS und mithilfe amerikanischer Investmentfonds


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